ASTRONOMIE
Sternbild Perseus (Per):

Das Sternbild Perseus 

Das Sternbild Perseus liegt östlich des markanten "W" der Kassiopeia. Mitten durch die Konstellation verläuft die Milchstraße, allerdings an dieser Stelle nur mit relativ lichtschwachen Sternen. Die Aufsuche beginnt mit der Identifizierung des hellsten Sternes Mirphak.
Südlich von Mirphak befindet sich der Stern Algol, der das flackernde Auge der von Perseus besiegten Medusa darstellt. Heute können wir dem Auge gefahrlos entgegensehen. Das Sternbild Perseus erreicht seinen Kulminationspunkt am 7. November.

Beobachtungszeit

Ganzjährig, am besten im Herbst

Hellster Stern

Alpha Persei (Mirphak, auch Algenib)

Das Sternbild Perseus in der griechischen Mythologie

dibb.de
Tycho Brahe
Galileo Galilei
Johannes Kepler
Nikolaus Kopernikus

Akrisios, der König von Argos, hatte mit seiner schönen Tochter Danae eine schwere Last zu tragen. Das Orakel von Delphi hatte prophezeit, dass ihn sein Enkelsohn töten werde. Zur Vorbeugung schirmte er die schöne Tochter in einem Turm von der Außenwelt ab. Jedoch war es ausgerechnet der Göttervater Zeus, der sie begehrte. Und der wusste sich in solchen Angelegenheiten zu helfen. Er verwandelte sich in die Form eines goldenen Regens, um in den Turm zu gelangen. Als Danae später das Kind Perseus gebar, ließ Akrisios seine Tochter samt Enkel in einer vernagelten Kiste ins Meer werfen.

Mutter und Kind strandeten auf der Insel Seriphos, wo der Herrscher Polydektes Danae begehrte. Da ihm Perseus hierfür hinderlich erschien, sandte er ihn aus um das Medusenhaupt zu holen. Perseus wusste, dass der Anblick der Gorgonin Medusa zur Versteinerung führte, aber dank der richtigen Ausrüstung gelang ihm die scheinbar unmögliche Aufgabe. Mit den Flügelschuhen des Hermes und der Tarnkappe des Hades machte er sich auf den Weg. Vor Medusa zückte er das Schwert und einen blank polierten Schild.  Im Spiegel zielte er auf Medusa und schlug den entscheidenden Hieb. Aus Medusas Nacken sprang das Flügelpferd Pegasus. 

Mit Hilfe des schnellen Pferdes befreite er die an einen Felsen gekettete Andromeda. Als er nach Seriphos zurückgekehrte, hielt er das Medusenhaupt vor Polydektes, der daraufhin zu Stein erstarrte. Perseus und Andromeda aber vermählten sich und erhielten einen Ehrenplatz am Firmament.

Die Sternbilder und ihre Mythen

Ovid
Claudius Ptolemäus

Wichtigste mythologische Quelle sind die Metamorphosen des Ovid. Der römische Dichter sammelte die griechischen Sagen und ordnete sie jeweils einem Sternbild zu. Für die Zusammensetzung der Sternbilder steht der Astronom Claudius Ptolemäus Pate. Er forschte einst in der Wissenschaftsstadt Alexandria. Sein Sternenkatalog "Mathematische Zusammenstellung" (μαθηματική σύνταξις) wurde später unter dem Namen Almagest bekannt. Die ptolemäischen Bilder bilden auch nach fast 2000 Jahre nichts von iher Gültigkeit verloren. Sie sind ein Teil der modernen Systematik der Internationalen Astronomischen Union IAU.




Ptolemäische Sternbilder
A - K L - Z
Adler
Aql
Leier
Lyr
Altar
Ara
Löwe
Leo
Andromeda
And
Nördliche Krone
CrB
Bärenhüter
Boo
N. Wasserschlange
Hya
Becher
Crt
Orion
Ori
Zentaur
Cen
Pegasus
Peg
Delfin
Del
Perseus
Per
Drache
Dra
Pfeil
Sge
Fische
Psc
Rabe
Crv
Fluss Eridanus
Eri
Schlange
Ser
Fuhrmann
Aur
Schlangenträger
Oph
Füllen
Equ
Schütze
Sgr
Großer Bär
UMa
Schwan
Cyg
Großer Hund
CMa
Skorpion
Sco
Haar der Berenike
Com
Steinbock
Cap
Hase
Lep
Stier
Tau
Herkules
Her
Südliche Krone
Cra
Jungfrau
Vir
Südlicher Fisch
PsA
Kassiopeia
Cas
Waage
Lib
Kepheus
Cep
Walfisch
Cet
Kleiner Bär
UMi
Wassermann
Aqr
Kleiner Hund
CMi
Widder
Ari
Krebs
Cnc
Wolf
Lup
  Zwillinge
Gem