ASTRONOMIE
Sternbild Großer Bär (UMa):

Das Sternbild Großer Bär 

Der Große Bär ist vor allem durch den darin enthaltenen Großen Wagen bekannt. Die sieben Sterne des Großen Wagens bilden wie keine anderen ein Himmelsobjekt realitätsnah ab. Doch auch der Umriss des weitaus größeren Bär ist mit etwas Phantasie sehr gut zu sehen, markant sind Kopf, Vorder- und Hintertatzen. Wer den Polarstern finden möchte, orientiert sich aber besser am Großen Wagen. Man erreicht ihn durch die Verlängerung der beiden letzten  Sterne des Wagenkastens um das Fünffache ihres Abstandes nach Norden.
Neben Mizar, dem zweiten Deichselstern des Wagens, kann man den schwächeren Alcor erkennen. Im Volksmund wird er auch Wagenlenker oder Wagenreiter genannt. Kulminationspunkt des Großen Bären ist am 11. März.

Beobachtungszeit

Ganzjährig, am besten im Winter

Hellster Stern

Epsilon Ursae maioris (Alioth)

Der Große Wagen in der griechischen Mythologie

dibb.de
Tycho Brahe
Galileo Galilei
Johannes Kepler
Nikolaus Kopernikus

Göttervater Zeus hatte sich in die schöne Kallisto, Tochter des Königs Lykaon von Arkadien verliebt und mit ihr den Sohn Arkas gezeugt. Als Zeus im Palast des Lykaon zum Essen war, wollte Lykaon prüfen, ob sein Gast tatsächlich der Göttervater sei. Er zerstückelte Arkas und servierte ihn Zeus auf den Teller. Der Göttervater erkannte das schreckliche Mahl, tötete Lykaons Söhne mit einem Blitz und verwandelte Lykaon in einen Wolf. Die Teile seines Sohnes Arkas setzt er wieder zusammen und vertraute der Plejade Maia die Erziehung an. Währenddessen zürnte Hera, die eifersüchtige Gattin des Zeus', ihrer Rivalin Kallisto. Die Schöne wurde von der Göttermutter in eine Bärin verwandelt. Als Arkas schon zu einem geschickten Jäger herangewachsen war, begegnete er während eines Streifzuges der verwandelten Mutter. Kallisto erkannte zwar ihren Sohn, doch dieser zog schon den Bogen. Um weiteres Unheil zu verhindern, setzte Zeus die Bärin und ihren Sohn Arkas als Bärenhüter (Bootes) an den Himmel.

Die mythologischen Quellen der Sternbilder

Ovid
Claudius Ptolemäus

Die wichtigste mythologische Quelle der Sternbilder findet sich für den abendländischen Kulturkreis in den Metamorphosen des Ovid. Der römische Dichter sammelte und interpretierte die griechischen Sagen und ordnete sie den Sternbildern zu. Für die Sternbilder selbst steht der alexandrinische Astronom Claudius Ptolemäus Pate. Sein Sternenkatalog "Mathematische Zusammenstellung" (μαθηματική σύνταξις) bildet nach fast zwei Jahrtausenden einen wesentlichen Teil der Sternenkunde unserer Zeit.




Ptolemäische Sternbilder
A - K L - Z
Adler
Aql
Leier
Lyr
Altar
Ara
Löwe
Leo
Andromeda
And
Nördliche Krone
CrB
Bärenhüter
Boo
N. Wasserschlange
Hya
Becher
Crt
Orion
Ori
Zentaur
Cen
Pegasus
Peg
Delfin
Del
Perseus
Per
Drache
Dra
Pfeil
Sge
Fische
Psc
Rabe
Crv
Fluss Eridanus
Eri
Schlange
Ser
Fuhrmann
Aur
Schlangenträger
Oph
Füllen
Equ
Schütze
Sgr
Großer Bär
UMa
Schwan
Cyg
Großer Hund
CMa
Skorpion
Sco
Haar der Berenike
Com
Steinbock
Cap
Hase
Lep
Stier
Tau
Herkules
Her
Südliche Krone
Cra
Jungfrau
Vir
Südlicher Fisch
PsA
Kassiopeia
Cas
Waage
Lib
Kepheus
Cep
Walfisch
Cet
Kleiner Bär
UMi
Wassermann
Aqr
Kleiner Hund
CMi
Widder
Ari
Krebs
Cnc
Wolf
Lup
  Zwillinge
Gem